Von foodRegio über foodactive zur Baltfood

Rund 50 Teilnehmer waren der Einladung zum 20. September zu TuTech gefolgt, um sich über ein weiteres interessantes Einsatzgebiet der Industriellen Biotechnologie zu informieren: Die Lebensmittelbranche.

IBN-Vorstandsmitglied Dr. Lutz Popper von der Sternenzym GmbH & Co. KG präsentierte den Einsatz von Enzymen als so genannte "processing aids" insbesondere bei der Brotherstellung. Wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt wird Brot in so hoher Qualität und in so vielen unterschiedlichen Varianten hergestellt wie in Deutschland. Moderne Biotechnologie sorgt dafür, dass das Grundnahrungsmittel mit der Zeit geht und trotzdem zuverlässig den Geschmack der Verbraucher trifft. Professor Tillmann Schmelter vom Centrum Industrielle Biotechnologie informierte über die ausgezeichneten Einsatzmöglichkeiten von fermentierten Hydrokolloiden.

"Von foodRegio über foodactive zur Baltfood": Im zweiten Teil des Abends stellten Dr. Annika Schröder, Süderelbe AG, und Professor Uwe Englisch, Centrum Industrielle Biotechnologie, Ernährungsnetzwerke als Plattform für mittelständische Unternehmen vor. Nach dem Modell von Private-Public-Partnerships entwickelt und gefördert bieten Ernährungsnetzwerke die Möglichkeit, sich in der Lebensmittelbranche zu positionieren, sich weiterzuentwickeln und insbesondere sich mit Partnern auszutauschen. Das transnationale "Baltfood FuE Netzwerk" möchte im gesamten Ostseeraum ein FuE Netzwerk aufbauen, um gemeinsam erfolgreiche Technologietransferprojekte zu starten und attraktive Forschungsdienstleistungen für die Industrie betreiben zu können.

Quelle: TuTech Innovation GmbH

Referenten des IBN-Forums "Biotechnologie in der Lebensmittelindustrie"
Referenten des IBN-Forums "Biotechnologie in der Lebensmittelindustrie", v.l.: Dr. Popper, Dr. Schröder, Prof. Schmelzer, Prof. Englisch, Bild TuTech Innovation GmbH