Unternehmen der Ernährungswirtschaft informieren sich über aktuelle Forschungsvorhaben und beurteilen deren Praxisrelevanz. Wissenschaftliche Einrichtungen erhalten ein unmittelbares Feedback und Unternehmen den Zugang zu speziellem Know-how.
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Rückblick think tank food 2015

think tank food 2015: v.l.n.r.: Karl-Heinz Krämer, Block Foods AG und foodactive e.V.; Hinnerk Ehlers, FRoSTA AG, Prof. Jan Fritsche und Editha Giese, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg; Prof. Bernd Hitzmann, Universität Hohenheim; nicht im Bild Prof. Guido Ritter, Institut für Nachhaltige Ernährung Münster

Qualität, Transparenz, Forschung und Entwicklung in der Lebensmittelindustrie

Auch beim 6. think tank food von foodactive diskutierten Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam über Innovationen in der Ernährungsindustrie und aktuelle Forschungsprojekte

Hamburg, 12. November 2015 – Der think tank food ist die etablierte Veranstaltung als Fach- und Netzwerkveranstaltung für die Ernährungswirtschaft der Metropolregion Hamburg und darüber hinaus. Bereits zum sechsten Mal kamen Fach- und Führungskräfte aus der Ernährungswirtschaft zum think tank food zusammen. foodactive -Das Ernährungsnetzwerk der Metropolregion Hamburg- lud auch dieses Jahr wieder in das Unilever-Haus in der Hamburger HafenCity und empfing rund 40 interessierte Unternehmen unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft“.

Nach der Eröffnung durch Karl-Heinz Krämer, Vorstand der Block Foods AG und Vorstandsvorsitzender von foodactive, begrüßt Key Note Speaker Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing & Vertrieb Marke der FRoSTA AG, die Teilnehmer. Qualität und Transparenz sind die Maxime, denen FRoSTA seit 2003 folgt und welche die Marke vor große Herausforderungen gestellt haben. „Der Weg zum FRoSTA Reinheitsgebot war nicht immer einfach, aber immer richtig“, berichtet Hinnerk Ehlers in seiner Rede, „die komplette Auflistung aller Zutaten und ihrer Herkunft auf der Produktverpackung schaffen Transparenz und Vertrauen“.

Neben dem Vertrieb sind Forschung und Entwicklung, Produkt- und Prozessinnovationen wettbewerbskritisch für die Lebensmittelindustrie. Aus diesem Grund präsentierten auch beim diesjährigen think tank food Experten aus unterschiedlichen Bereichen ihre Forschungsbeiträge und regten zur Diskussion an.

Zunächst stellte Prof. Dr. Bernd Hitzmann, Institut für Lebensmittelwissenschaften und Biotechnologie an der Universität Hohenheim, ein Projekt zur Entwicklung einer Intelligenten Gärsteuerung mittels digitaler Bildauswertung vor. Doch nicht nur die Gärung, sondern auch die Inhaltsstoffe nehmen Einfluss auf die Qualität der Backwaren. So berichten Prof. Dr. Jan Fritsche und Editha Giese, Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, von ihrer Entwicklung optimierter Siedefettblendprototypen als Alternative zu den als gesundheitsgefährdend geltenden Transfettsäuren. „Trotz signifikant reduziertem TFA-Gehalt bei den entwickelten Siedefettblendprototypen, bestehen nur geringe Unterschiede zu den Eigenschaften TFA-haltiger Referenzprodukte“ berichtete Editha Giese über die Ergebnisse.

Trotz der vorgestellten, innovativen Lösungen und trotz hoher Qualität und unbedenklicher Inhaltsstoffe werden rund ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen. Ein Zustand, den Prof. Dr. Guido Ritter vom Institut für Nachhaltige Ernährung an der FH Münster mit einem Projekt zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten zu ändern versucht. „Alleine in Deutschland entstehen jährlich mindestens 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle. Wir haben nicht nur Ursachen und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung ermittelt, sondern entwickeln weiterhin eine Plattform zum einfachen Transfer von Lösungen in die Unternehmenspraxis“, fasst Prof. Dr. Ritter zusammen.

Beim 6. think tank food am 12.11.2015 berichtete Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing & Vertrieb Marke der FRoSTA AG über Innovationen bei FRoSTA.

Anschließend referierten Prof. Hitzmann über Gärsteuerung und Bildauswertung im Backprozeß, Prof. Fritsche über die technofunktionell-sensorische Optimierung von Siedegebäck sowie Prof. Ritter über die Toolbox zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten.

Rückblick think tank food 2014

think tank food

Think tank food ging in die fünfte Runde: Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren gemeinsam über aktuelle Forschungsprojekte

Beim think tank food informieren sich Unternehmen der Ernährungswirtschaft  über aktuelle Forschungsvorhaben und beurteilen deren Praxisrelevanz. Wissenschaftliche Einrichtungen erhalten ein unmittelbares Feedback und Unternehmen den Zugang zu speziellem Know-how.

Die Referenten beim 5. think tank food

Hamburg, 24. November 2014 – Bereits zum fünften Mal kamen Fach- und Führungskräfte aus der Ernährungswirtschaft zum think tank food von foodactive zusammen. Das Branchennetzwerk der Ernährungsindustrie in der Metropolregion Hamburg lud auch dieses Jahr wieder in das Unilever-Haus in der Hamburger HafenCity und empfing rund 60 Gäste unter dem Motto „Wirtschaft trifft Wissenschaft!“.

Nach der Eröffnung durch Franziska Wedemann, Inhaberin des Back-Haus Wedemann und Vorstand von foodactive, hieß auch Key Note Speaker Dr. Carsten Hüttermann, Leiter Research & Development bei der Dow Pharma & Food Solutions, die Teilnehmer herzlich willkommen. „Durch unsere neue Cellulosederivate können unsere Kunden ein knackiges Würtschen mit gutem Biss und saftigem Mundgefühl maßschneidern. Darüber hinaus bekommt der Kunde mit bis zu 35% weniger fettigen Pommes durch unsere Forschung einen wahren Leckerbissen“, so Dr. Hüttermann in seiner Rede.

Zum ersten Mal teilten sich die Besucher anschließend in zwei verschiedene Foren auf, in denen parallele Forschungsbeiträge zu unterschiedlichen Themenbereichen diskutiert wurden. Insbesondere das Forum „Forschung & Entwicklung / Innovation“ zog die Zuhörer in seinen Bann und sorgte für angeregte Diskussionen rund um  Nüsse als gesundes Lebensmittel und die Applikation von bioaktiven Substanzen in funktionelle Lebensmittel. „Vielfach erwarten die Konsumenten heute von den Lebensmitteln nicht nur ein Genuss- oder Sättigungserlebnis, sondern möchten gleichzeitig auch einen gesundheitsfördernden Mehrwert erhalten. Functional Food hört allerdings nicht beim prä- oder probiotischen Joghurt auf, sondern hat mittlerweile sehr viel mehr zu bieten“, berichtet Juniorprofessorin Dr. Anja Steffen-Heins.

Auch im Forum „Qualitätssicherung & Lebensmitteltechnologie“ widmeten sich die Referenten aktuellen Forschungsfragen: von UV-Bestrahlung von Schweinehälften über Räucherverfahren bis hin zum optimierten Siedegebäck wurde aus Forschung und Anwendung berichtet. „Die Spannbreite, der sich die Veranstaltung widmet, finde ich auch dieses Jahr wieder hochinteressant. Die Themen geben praxisrelevante Einblicke in die Forschungswelt, die auch für unser Unternehmen von großer Bedeutung sind“, so Franziska Wedemann während des Get together zum Ausklang der Veranstaltung.

Mit dem Branchenevent think tank food vernetzt foodactive Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, Synergieeffekte und Wettbewerbsvorteile für alle Beteiligten zu realisieren. Bei der jährlichen Veranstaltung diskutieren Experten aus der Ernährungswirtschaft aktuelle Themen der Wissenschaft und deren Anwendung.

Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und der regen Diskussion während und im Nachgang der Fachforen.

 

 

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